Sabis Gartenblog

2.02.2012 - Freude mit dem eigenen Garten!

Der eigene Garten ist eine Oase, indem nach den eigenen Vorlieben ein Rückzugsort in der Natur geschaffen werden kann. Bunte Blumen sorgen für vielfarbige Abwechslung zwischen dem Grün. Kräuter verfeinern jedes selbst gekochte Essen oder können alternativ auch zu Tee verarbeitet werden. Obstbäume und Beerensträucher liefern regelmäßig schmackhafte Früchte, die direkt beim Pflücken genascht oder weiterverarbeitet werden können. Gemüse aus eigenem Anbau ist die Arbeit wert und sehr schmackhaft.
Aber die Arbeit im eigenen Grün ist mehr als nur Schönheit und Nahrungsgewinn. Inmitten einer schönen Garten- und Terrassengestaltung lässt es sich wunderbar entspannen und neue Kraft tanken. Gartenarbeit, also das Anbauen und Pflegen von Pflanzen vor der eigenen Haustür, ist ebenfalls eine meditative Tätigkeit, die für mehr Vitalität sorgt.
Gartenarbeit lohnt sich also für Körper und Geist gleich auf mehreren Ebenen!

Blumen
Bei der Auswahl der Blumen und Rosen sind prinzipiell keine Grenzen gesetzt. Jedoch muss darauf geachtet werden, welche Bedingungen die einzelne Pflanze an ihre Umwelt stellt. So sollte dringend darauf geachtet werden, wie der Boden beschaffen ist und ob das zukünftige Plätzchen in der Sonne, im Schatten oder im Halbschatten liegt. Des Weiteren sind einjährige Pflanzen einfacher in der Pflege als mehrjährige. Einige zwei- oder mehrjährige Blumen müssen außerdem über den Winter ins Haus ziehen, da es draußen zu kalt wird und friert. Ansonsten sind bei der Farbkombination keine Grenzen gesetzt. Ein Beratungsgespräch im Gartencenter oder die Anschaffung eines Buches kann bei der Auswahl hilfreich sein.

Kräuter
Bei den Kräutern sollten die gleichen Voraussetzungen wie deinen Blumen überprüft werden. Auch hier kann eine Internetrecherche oder der Besuch im Fachhandel viele Details über die individuellen Kräuterbedürfnisse (Licht, Bodenbeschaffung, ...) zum Vorschein bringen. Der Anbau von Kräutern lohnt sich aber auf jeden Fall, da sie auch neben Blumen wachsen und daher platzsparend gesät werden können. Frische Kräuter aus dem eigenen Anbau sorgen für eine aromatische Abrundung des Essens.

Früchte
Obstbäume sollten in keinem Garten fehlen. Auch auf kleinen Grundstücken lässt sich meistens Säulenobst (Apfel-, Birnen-, Kirsch-, Pflaumenbäume) einsetzen. Obst ist ein Vitaminlieferant und kann, wenn es nicht frisch verzehrt wird, auch eingefroren oder eingemacht werden.
Strauchbeeren sind ebenfalls eine leckere gesunde Naschvariante im eigenen Garten.

Gemüse
Eigenes frisches Gemüse aus dem Garten ist lecker und nahrhaft. Beim Gemüseanbau ist es sinnvoll, sich über Möglichkeiten der Mischkultur zu informieren. Harmonierende Beetpartner sorgen so für mehr Erträge und können sogar Schädlinge voneinander fernhalten.

Wichtige Tipps und Voraussetzungen:
Am Besten ist es, sich vor der Bepflanzung genau zu überlegen, welche Art von Pflanzen wie viel Platz zugeteilt bekommen soll. Hierfür eignet es sich, einen Grundriss des Gartens anzufertigen und ihn in Bereiche zu unterteilen.
Auch sollte man sich vor Beginn der Gartenarbeit überlegt werden, wie oft der Grünbereich für welche Zwecke genutzt wird. Sind Kinder oder Enkelkinder öfters anwesend und spielen beispielsweise Fußball? Kommen Freunde oder Verwandte gelegentlich zum Grillen vorbei? Je nachdem sollten im Voraus für genügend Freifläche oder auch Sitzgelegenheiten gesorgt werden.
Des Weiteren sollte die Fruchtfolge mit einkalkuliert werden. Jede Pflanze zieht bestimmte Nährstoffe aus dem Boden und gibt ebenso welche ab, beziehungsweise lässt welche zurück. So ist es beispielsweise sinnig, nach Zwiebeln Feldsalat anzupflanzen. Einige Pflanzen ergänzen sich auch wunderbar, wenn sie nebeneinander wachsen können - sie bilden dann eine Mischkultur.
Ebenfalls wichtig ist der jährliche Fruchtwechsel, welcher nach demselben Prinzip wie die Fruchtfolge funktioniert. Spätestens alle zwei Jahre sollte der Standort der Ein- oder Zweijährigen gewechselt werden, um den Boden nicht einseitig zu belasten.
Selbstverständlich muss für die ausreichende Bewässerung der Gartenbewohner gesorgt sein, damit sie nicht vertrocknen. Obstbäume müssen teilweise beschnitten werden, um optimal weiterwachsen zu können. Das Beschneiden von Hecken und Sträuchern sollte übrigens auch im Winter gelegentlich vorgenommen werden.
Einen naturschonenden Schutz vor Schädlingsbefall kann übrigens die Mischkultur bilden. Möhren halten beispielsweise die Zwiebelfliege fern und Zwiebeln die Möhrenfliege. Ist eine Pflanzenart von Schädlingen befallen, sollte erst nach einer natürlichen Lösung gesucht werden, anstatt sofort zu den Pestiziden zu greifen.

Ein Garten bietet Raum für Entspannung, bereit aber auch viel Aufwand. Wer wenig Zeit für die Pflege der Gartenanlage hat, sollte den Anbau gering halten oder wahlweise nur auf Obstbäume zurückgreifen. Ansonsten kann Gartenarbeit ein erfüllendes Hobby sein, das viele Erträge und Freude mit sich bringt.
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